Die Entwicklung der Computerspiele
In dem Oldenburger Computer-Museum, das vor kurzem seinen dritten Jahrestag feierte, sind Homecomputer und Spielekonsolen aus den 1970er und 1980er Jahren zu sehen. Auch spielen kann man in dieser einzigartigen Ausstellung. Rund fünfzig Computer aus der Zeit zwischen 1977 und 1987 sind hier aufgebaut, unter ihnen der Commodore, der Atari und der Amiga. Auch die dazugehörige Fachliteratur kann eingesehen werden. Zwanzig dieser mittlerweile legendären Computer können von den Besuchern des Oldenburger Computer-Museums genutzt werden. So erhält der Gast einen Einblick in die Vergangenheit der Computertechnologie und sieht das Verhältnis zu der heutigen Zeit.
Die Entwicklung der Schnelligkeit und der Platzersparnis wird einem hier besonders bewusst. Alte Klassiker von Computerspielen stehen für die Besucher bereit, man kann an Programmen basteln oder einfach nur in alten Erinnerungen schwelgen. Der Verein Oldenburger Computer-Museum e.V., der sich für den Erhalt und die Ausstellung von historischen Computern einsetzt, wurde 2009 gegründet. Im Vergleich zu dem heutigen riesigen Angebot der Online Spiele erkennt der Besucher den Wandel der Zeit. In den letzten dreißig Jahren hat sich enorm viel auf dem Gebiet der Computer und natürlich auch im Bereich des Internets getan. Die damaligen zweidimensionalen Spiele können mit den heutigen Games kaum noch verglichen werden. Interessant ist allerdings, dass zum Beispiel das Spiel „Super Mario“ auch heute noch existiert, wenn auch in einer viel moderneren Version als damals. So zeigen sich in der jetzigen, schnelllebigen Zeit des Internets noch Spuren aus der „alten Zeit“, denn aktuelle Online-Games beziehen sich heute noch auf ihre dreißig Jahre alten Vorgänger. Eine gute Spiele-Idee wird also nicht unbedingt durch die enormen Weiterentwicklungen in der Technologie überholt, sondern kann auch weiter ausgebaut werden.
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