Hypnose lernen und lehren
Hypnose hat seit jeher den Reiz des Geheimnisvollen. Der Hypnotiseur schafft einen Zugang zum Unbewussten oder Unterbewussten des Menschen, den er in Hypnose oder Trance versetzt, und kann dann in diesem normalerweise verborgenen Raum arbeiten. Das ist natürlich Vertrauenssache, denn man möchte ja nicht einem Menschen, dem man nicht vertraut, eine solche Macht in die Hand geben. Aber hat der Hypnotiseur wirklich Macht über seinen Patienten? Teilnehmer von seriösen Hypnose Workshops erleben ihre Ausbildung, beispielsweise zum HypnoPractitioner, keinesfalls als Anleitung zur Manipulation, sondern als Schulung des eigenen Geistes, der eigenen Kommunikationsfähigkeit und sozialen Kompetenz für den Dienst an anderen.
Durch die Fachkenntnis, die sie erwerben, lernen sie nicht nur, anderen durch Hypnosetherapie zu helfen, sondern helfen auch sich selbst. Kenntnisse in Hypnose bereichern das Leben, denn sie schärfen die Sinne, den Blick und die Wahrnehmung für andere Menschen und deren bewusste und unbewusste Impulse und Motive. Der beruf des Hypnotherapeuten ist eine große Herausforderung, die mit viel Freude und Erfolg verbunden sein wird, wenn man sie ernsthaft und ambitioniert angeht. Die eigenen Ressourcen werden bewusster und dadurch stärker, Hemmungen werden abgebaut. Auch dadurch gewinnt man an Klarheit, was sich auch auf den ganz normalen Alltag und den Umgang mit den dort anfallenden Konflikten und Problemen auswirken wird. In einer guten Hypnoseausbildung lernt man nicht nur verschiedene Techniken der Induktion, also der Herbeiführung eines Trancezustands, sondern vor allem, sich und andere mit unverbautem Blick wahrzunehmen. Wer neugierig ist und fühlt, dass dieser Weg etwas für ihn sein könnte, sollte sich an einen zertifizierten Ausbilder wenden.
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