NLP – Die Kunst der Veränderung
In den Siebziger Jahren wurde das Konzept des Neurolinguistischen Programmierens oder kurz NLP in Amerika entwickelt. Ähnlich zu anderen psychologischen Konzepten und Ansätzen wird auch hier davon ausgegangen, dass der Mensch in seinem Verhalten und seiner Art zu kommunizieren von inneren Prozessen geleitet wird, dass er auf Reize reagiert und in seinen Reaktionen zwar oft sehr festgelegt ist, sich aber auch jederzeit verändern bzw. anders geprägt werden kann, sofern er einsieht, dass diese Veränderung ihm zum Positiven gereichen wird. Eine Grundannahme des NLP ist auch, dass sprachlicher oder gedachter sprachlicher Ausdruck, der auch als Innerer Dialog bezeichnet wird, Gedankenbilder und Körpergefühl des Menschen dessen individuelles Wahrheitsempfinden bestimmen.
Gut am Konzept des NLP ist die grundsätzlich positive und konstruktivistische Sicht auf die Motive der Klienten. Der Zusammenhang zwischen innerer und äußerer Wahrnehmung und der Umgang mit Feedback sind hier wichtige Punkte. Selbsterkenntnis und Vertiefung des Wissens über die Entstehung von Reizen und Reaktionen sind bei der Ausbildung zum NLP Master Voraussetzung. Im Master Kurs lernt man neue Ebenen der Veränderung. Durch das Arbeiten mit so genannten Glaubenssätzen, Werten und Überzeugungen werden neue Möglichkeiten der Wahl im täglichen Leben und Handeln erlernt, die Anwendung von Submodalitäten wird verfeinert und der Umgang mit Systemen trainiert. Rollenspiele und Archetypen, die man aus anderen psychologischen Modellen kennt, kommen auch hier zum Einsatz. Ziel ist immer, in wenig Zeit viel Veränderung zu erreichen. Dazu gehört das Ablegen alter Überzeugungen genauso wie die Versöhnung mit früheren Erlebnissen, die zu teilweise heute unerwünschten Prägungen geführt haben können. Auch werden Modelle zum Lösen von Konflikten und deren praktische Anwendung erlernt.
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