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Solardach - Sonnenenergie

Die direkte Verwendung der Sonnenenergie - Photovoltaik



Die Reifung der Technologie der Photovoltaik geht rasant. Die aus Kunststoffen produzierten organischen Solarzellen sind die aktuellste Weiterentwicklung. Ihr Wirkungsgrad liegt mit 8,3 % (Stand November 2010) wohl noch deutlich unter dem herkömmlicher Zellen, dennoch wird in diesem Bereich äußerst ausgeprägt geforscht und entwickelt. Weil die zu erwartenden Pluspunkte der Technik sind riesig: Minimale Produktionskosten, großflächige Anwendung und hiermit vollkommene Nutzung der Sonnenenergie, Flexibilität und Durchsichtigkeit der Zellen besser gesagt der Folien, die wie Solarzellen arbeiten.


Photovoltaik - die Solarzellen


Wohingegen selbst die Solarzellen mit klassischer Technologie werden ununterbrochen weiterentwickelt. So stellte auf der 1. internationalen Tagung der Silizium-Photovoltaik im April 2011 ein deutscher Produzent Solarzellen mit einer neuartigen Zellstruktur vor. Mittels Verspiegeln sowie Passivieren auf der Rückseite, wurde eine immense Steigerung des Wirkungsgrades dieser Solarzellen erreicht. Das Fraunhofer Institut für solare Energietechnik (ISE) in Freiburg bestätigte amtlich, dass im Februar 2011 ein neuer Weltrekord für multikristalline Solarmodule aufgestellt wurde. Es handelt sich dabei um die Solaranlage, die mit entsprechend dieser Technologie hergestellten Zellen ausgestattet war.


Photovoltaik - das Solardach


Die Verunreinigung der Solaranlage sowie die hiermit einhergehende eingeschränkte Verwendung der Sonnenenergie ist bislang ein bis heute keinesfalls gelöstes Problem der Photovoltaik. Besonders eine Solaranlage auf dem Solardach ist meist widrig zu erreichen und Säuberungsarbeiten sind oft nicht machbar, weil das empfindliche Solardach keinesfalls betreten werden soll. Hier kann ein Tüftler aus Dem Norden Deutschlands wahrscheinlich in nächster Zeit für Abhilfe sorgen: Er hat eine Waschanlage für Solaranlagen erfunden. Angebracht ist diese Waschanlage auf einem Lastkraftwagen mit einem 32 m langen Ausleger. Eine 2 Meter breite, drehende Bürste mit etlichen Düsen, aus denen eine Reinigungsflüssigkeit versprüht wird, befindet sich am Ende des Hebelarms.




Autor  Axel Faust
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