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Strom sparen bei der IT

Server und Rechenzentren sind die größten Stromfresser der IT Branche. Vor allem die Anzahl der Server, ihre Energiedichte und der Aufwand, der zu ihrer Kühlung betrieben werden muss, haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Im Durchschnitt verbrauchen die Server inzwischen die Hälfte der Energie, also des Stroms, der für das Betreiben der Rechenzentren weltweit nötig ist. Die Infrastruktur der Rechenzentren, also alle Geräte, die zur Versorgung mit Strom, zur Verteilung von Strom und zur Kühlung notwendig sind, verschlingt quasi die andere Hälfte. Allerdings kann man zum Thema Energieeffizienz Rechenzentrum und Betreiber nicht voneinander trennen.

Der Betreiber bzw. derjenige, der über die Verwendung von finanziellen Mitteln entscheidet, muss mit dem Konzept der Green IT auch warm werden, muss einsehen, dass das nicht eine abstrakte Begriffswelt ist, sondern dass es praktische Ansätze und Lösungen gibt, die nicht nur helfen, sparsam mit den Ressourcen des Planeten umzugehen, sondern die auch den Geldbeutel entlasten, den Mitarbeitern und Administratoren Arbeit abnehmen und Zeit sowie Platz sparen können. Ein interessanter Ansatz ist beispielsweise der, höhere Temperaturen in den Rechenzentren zuzulassen, um damit die immensen kosten zu senken, die für die Kühlung der Racks und Geräte erforderlich sind. Jedes Grad, das man die Temperatur weiter herunterkühlt, verschlingt Unmengen an Energie. Durch den Einsatz hochwertiger Hardware und kluge Anordnung der einzelnen Komponenten kann man statt der oft üblichen 16 bis 20 Grad Temperaturen von bis zu 26 Grad erlauben, ohne die Geräte zu schädigen. Auch die ausschließliche Verwendung von intelligenten Stromversorgern wie der so genannten Intelligent PDU spart Kosten und Arbeit.




Autor  Andreas Mettler
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