Über Ländergrenzen hinweg
Im Zuge der heutigen Globalisierung ist es für ein Unternehmen absolut unverzichtbar, im internationalen Wettbewerb die Beziehung zu ausländischen Abnehmern und Klienten sorgsam zu pflegen. Schließlich ist die gegenwärtige Wirtschaft derartig miteinander vernetzt, dass eine sehr starke Abhängigkeit zwischen den einzelnen Unternehmen besteht – wer keine Partnerschaften und Verbindungen im Ausland besitzt, der wird im Wettbewerb der transnationalen Konzerne nicht den Hauch einer Chance haben, sich zu etablieren. Allerdings gibt es natürlich Anlaufschwierigkeiten, wenn es darum geht, mit potentiellen Klienten aus exotischen Ländern zu kommunizieren.
Es ist schließlich nicht so, dass jedes Unternehmen genügend Auslandskorrespondenten besitzt, die beispielsweise Kundenbindung in Ungarn oder Bulgarien betreiben könnten – eine neue Sprache erlernt sich nur selten über Nacht, englisch ist nicht immer dazu geeignet, den anderen von seiner eigenen Meinung zu überzeugen und extra zu diesem Anlass entsprechende Dolmetscher einzustellen, ist äußerst kostspielig. Nicht selten verlaufen Verhandlungen mit Klienten im Ausland ins Leere und da wäre es äußerst verlustreich, wenn man zuvor noch für viel Geld Dolmetscher eingestellt hätte. Wenn man nicht gleich ohne genaue Aussicht auf Erfolg im Ausland herumreisen und für das eigene Unternehmen werben möchte, bietet es sich an, Telefonkonferenzen mit Dolmetscher zu führen. Im Grunde genommen ersetzen diese das traditionelle Meeting und ermöglicht es beiden Unternehmen, eine Vielzahl von Mitarbeitern ins Gespräch mit einzubeziehen – entsprechende Disziplin vorausgesetzt, damit nicht ein heilloses Chaos ausbricht. Der Dolmetscher kann dann – ohne, dass man es auf der eigenen Seite hört, da die Leitungen entsprechend geschaltet werden – für die jeweils andere Seite übersetzen, eine elegante Möglichkeit, die sprachlichen Barrieren zu überwinden.
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