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Was hat eine Suchmaschine mit Solarenergie zu tun?

Die weltweit größte Plattform für die Recherche im Internet, Google interessiert sich aktuell auch für das Thema erneuerbare Energien. Der Netzgigant plant eine Beteiligung im Sektor der Stromgewinnung aus der Kraft der Sonne. Eine Summe von 3,5 Millionen Euro soll dabei helfen an der Havel in Brandenburg einen Solarpark zu unterstützen. Die Anlage, die bereits am Netz ist, besitzt eine Kapazität von gegenwärtig 18,64 Megawatt und ist damit eine der größten Photovoltaik-Systeme der Republik. Da die Brandenburger Anlage erfolgreich in Betrieb ist, sieht Google hier eine Chance des Markteinstiges auf diesem Feld.

Dies ist nicht der erste Schritt des Suchmaschinenanbieters in die Welt der Energiewirtschaft. In den USA investierten Google schon in zwei Windkraftanlagen. Die Beteiligung in Deutschland geschieht laut Google aus guten Gründen. Ein Google-Sprecher äußerte, dass vor allem die Rahmenbedingungen hier sehr gut seien. Sowohl die Politik als auch die Bevölkerung haben eine äußerst positive Meinung zum Themenbereich erneuerbare Energien. Zudem sind die technischen Mittel und das Know-how Garanten für den Erfolg.

Die Anlage in Brandenburg, die auf einem fast 50 Hektar großen ehemaligen Militärgrundstück liegt, soll künftig 5.000 Haushalte im Nahbereich mit Strom versorgen. Google versteht den Einstieg nicht nur als attraktive Investition, sondern möchte gleichermaßen seinen Beitrag zur Unterstützung leisten. In der Solarenergie liegt die Zukunft und gerade in Deutschland ist die Resonanz auf solche Beteiligungen besonders positiv.

Auf dem eigenen Firmengelände benutzt Google übrigens auch Brennstoffzellen und eine der größten Photovoltaik-Anlagen der USA. Im eigenen Bereich investierte das US-Unternehmen über 100 Millionen Dollar für die Gewinnung von Strom aus den Erneuerbaren. Das ist auch durchaus angebracht. Man bedenke, wie viele und vor allem auch große und damit auch stromhungrige Rechenzentren Google verbraucht.
Laut einer Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums 2009 betrug der Energiebedarf der IT mit 55,5 Milliarden Kilowattstunden über 10% des Gesamtstrombedarfs der Nation.




Autor  Markus Tjoa
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